Freitag, 27.03.2026
Bewertung vor dem Hintergrund des internationalen Urheberrechts, insbesondere des Drei-Stufen-Tests der Berner Übereinkunft
Jane C. Ginsburg, Nicola Lucchi, Tim W. Dornis zu GEMA v. Open AI
In der JuristenZeitung (JZ) haben die Professoren Jane C. Ginsburg, Nicola Lucchi und Tim W. Dornis „Rechtswissenschaftliche, vergleichende und internationale Perspektiven zum Urheberrecht und zur generativen KI“ in Bezug auf GEMA v. OpenAI veröffentlicht.
Professor Dr. Tim W. Dornis, Hannover, Professor Dr. Jane C. Ginsburg, NewYork, and Professor Dr. Nicola Lucchi, Barcelona
GEMA v. OpenAI (Munich I Regional Court, 2025): Doctrinal, Comparative, and International Perspectives on Copyright and Generative AI
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"Dieser Artikel analysiert das Urteil des Landgerichts München I in der Rechtssache GEMA gegen OpenAI und untersucht, ob das Trainieren generativer KI-Modelle anhand urheberrechtlich geschützter Werke eine Rechtsverletzung darstellt. Das Gericht befand OpenAI für haftbar und stellte fest, dass das Trainieren von KI urheberrechtsrelevante Vervielfältigungen innerhalb generativer Modelle erzeugt, die nicht unter die Ausnahmen für Text- und Data-Mining nach EU- und deutschem Recht fallen. Die Autoren untersuchen die Auswirkungen des Urteils, vergleichen aktuelle Fair-Use-Rechtsstreitigkeiten in den USA und bewerten beide vor dem Hintergrund des internationalen Urheberrechts, insbesondere des Drei-Stufen-Tests der Berner Übereinkunft."
(Beschreibung des Verlags)
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