Freitag, 13.03.2026
Staatsminister Weimer trifft Musiklabels
"Faire Vergütung und mehr Transparenz"
Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer hatte am 12. März 2026 Vertreter:innen namhafter Labels der Pop-Musik zum Thema Musikstreaming ins Bundeskanzleramt eingeladen.
An dem Gespräch haben Vertreter:innen der Labels und Verbände Audiolith, BMG, Bundesverband Musikindustrie, CitySlang, Mansions and Millions, Sony Music, Staatsakt, Universal Music Group, Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen und Warner Music Group teilgenommen.
Bereits im Dezember 2025 hatte Staatsminister Weimer mit Musiker:innen sowie Songwriter:innen aus dem Bereich der Pop-Musik gesprochen (siehe News vom19. Dezember 2025). In dem Austausch kamen nun die Labels zu Wort. Für den kommenden Montag ist ein Treffen mit den Musikstreaming-Diensten insbesondere Spotify geplant.
„Wir brauchen eine faire Vergütung und mehr Transparenz und im Musikstreaming. Professionelle Musikerinnen und Musiker müssen mit Streaming nennenswerte Einnahmen erzielen und diese nachvollziehen können“, erklärte Staatsminister Wolfram Weimer laut BKM-Pressemitteilung.
„In meinem Austausch mit den Labels ist deutlich geworden, dass auch sie sich dieser Problematik bewusst sind. Wir waren uns darin einig, dass Branchenlösungen hier der beste Ansatz sind. Deshalb habe ich die Labels dazu eingeladen, in den kommenden Monaten an einem Runden Tisch im Kanzleramt teilzunehmen, bei dem Musikerinnen und Musiker gleichberechtigt mit Labels und Streamingdiensten am Tisch sitzen.“
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