Hewlett Packard (HP) steigert Einnahmen um 5 Prozent

Hewlett Packard (HP) hat laut "Computer Zeitung" (21./22. Mai 2006, S. 2) seine Einnahmen im zweiten Finanzquartal um 5 Prozent gesteigert und "aufgrund harter Sanierungsmaßnahmen" den Gewinn um 51 Prozent verbessert. HP gehört der vermeintlich notleidenden Branche an, die die Bundesregierung vor "unzumutbaren" Belastungen durch Urhebervergütungen schützen will. Leider können wir nicht melden, dass die in Deutschland kreativ Tätigen vergleichbar schöne Zuwächse bei Einnahmen und Gewinnen erzielt hätten. HP ist übrigens der Gerätehersteller, der die Zahlung von Urhebervergütungen ablehnt und es deshalb auf einen Prozess gegen die VG Wort hat ankommen lassen und diesen nun in die Länge zieht. Bei den jetzt gemeldeten Gewinnen dürfte allerdings die strittige Vergütung auf Drucker und Plotter schon als Ausgabe in Form von Rückstellungen eingerechnet sein, die der ordentliche Kaufmann nach zwei verlorenen Instanzen bildet.

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