Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments hat heute seinen Bericht über generative KI und Urheberrecht verabschiedet und setzt ein starkes Signal für die Branche.
Berlin, 28.1.2026. Der JURI, Rechtsausschuss des Europäischen Parlament, hat die Notwendigkeit des Schutzes europäischer Urheber:innen und ausübender Künstler:innen sowie Rechteinhaber in der Kultur-, Kreativ- und Medienbranche erkannt und einen entsprechenden Bericht verabschiedet. Es werden EU-Rechtsvorschriften gefordert, die Transparenz, Fairness und die Achtung der Urheberrechte zu gewährleisten und damit einen fairen Lizenzmarkt zu erreichen und die Branchen wieder zu stärken. Die Abstimmung im Plenum ist für die Woche ab 9. März geplant.
Der Sprecher der Initiative Urheberrecht, die über ihre mehr als 40 Mitgliedsorganisationen rund 140.000 Urheber:innen und ausübende Künstler:innen vertritt, kommentiert: „Die Geschäftspraktiken der großen außereuropäischen KI-Anbieter sind eine existenzielle Gefahr für die große, vielfältige Breite der schöpferisch Tätigen in Europa. Es ist im ureigensten Interesse der EU, die Märkte zu schützen, die Akteure zu stärken und die Vielfalt zu sichern. Wir sind dem JURI-Ausschuss, dem Berichterstatter Axel Voss und den Schattenberichterstattern der übrigen Fraktionen sehr dankbar für das klare Signal, das dieser Bericht aus Brüssel in die Welt sendet: Europa hat keine Angst, dafür aber außerordentlich viele Inhalte höchster Qualität. Wer sie für das Training von KI-Modellen verwenden möchte, der wird zuerst fragen und dann bezahlen müssen.“