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Diskurs

Donnerstag, 16.07.2026

Grundsatzrede von Premierminister Anthony Albanese

Strengere KI-Regeln in Australien

Der australische Premierminister Anthony Albanese hat „den stärksten Schutz“ für australische Kreative vor Missbrauch ihrer Arbeit durch Modelle der künstlichen Intelligenz versprochen.

Australien will den Ausbau Künstlicher Intelligenz (KI) künftig stärker steuern,berichtet die britische Tageszeitung The Guardian am 15. Juli 2026. Regierungschef Anthony Albanese kündigte die Einrichtung eines zentralen KI-Büros im Ministerium des Premierministers und des Kabinetts sowie landesweit verbindliche Standards für Rechenzentren an.

Das neue Office of AI soll die Arbeit der Regierung zu Themen wie Bildung, Arbeitsmarkt, Klima und Energie, Urheberrecht und Verteidigung bündeln. Albanese bezeichnete KI in einer Grundsatzrede an der Universität Sydney als Schlüssel für Produktivität, wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und technologische Souveränität Australiens.

Deutlich äußerte sich Albanese zum Urheberrecht. Kein Unternehmen solle australische Bücher, Musik, Kunst oder Nachrichten nutzen, um KI-Systeme zu entwickeln oder zu trainieren, „ohne dass die Künstler die Kontrolle darüber haben – einschliesslich der Kontrolle über den Preis und den Wert ihrer Werke“, fügte Albanese laut Deutsche Presseagentur (dpa) hinzu. „Alles andere ist Diebstahl.“

„Australische Schriftsteller, Musiker, Künstler und Journalisten müssen sich das Eigentum und die Kontrolle über ihre Arbeit behalten. Unsere Gesetze werden das ausdrücken“, sagte Albanese.

Pressekontakt: info@urheber.info