Dienstag, 02.06.2026
Hoffnung
Ein Kinofilm und die Enzyklika von Papst Leo
Der Teufel trägt Prada 2 und die Enzyklika von Papst Leo XIV machen auf die Entwicklung von und durch KI aufmerksam und zeigen auf, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.
„Der Teufel trägt Prada 2“ inszeniert den Tod des Journalismus‘ titelt der Rolling Stone seine Besprechung des neuen Films. Und Watson kommentiert: „Was der Film tatsächlich überraschend präzise trifft, ist das Kräfteverhältnis in einer Medienwelt, die sich zwischen Künstlicher Intelligenz, verändertem Konsumverhalten und dem daraus resultierenden ökonomischem Dauerstress neu sortieren muss.“
Außerdem: Papst Leo fordert einen Ethikkodex und Regulierung für künstliche Intelligenz: seine erste Enzyklika - 231 Buchseiten lang - widmet Leo XIV. der „großartigen Menschheit“ („Magnifica humanitas“) in einer technologie- und maschinengläubigen Zeit. Der Untertitel lautet: „Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.“ Zwar spricht er von den Chancen von künstlicher Intelligenz (KI), aber warnt vor allem: „Kleine, sehr einflussreiche Gruppen können Informationen und Konsum lenken, demokratische Prozesse konditionieren und die wirtschaftliche Dynamik beeinflussen.“ Es sei „unerlässlich, dass der Einsatz von KI – insbesondere, wenn es um öffentliche Güter und Grundrechte geht – von klaren Kriterien und wirksamen Kontrollen begleitet wird“. Der Besitz der Nutzerdaten müsse reguliert werden und KI auf Moral und menschliche Werte ausgerichtet sein (Süddeutsche Zeitung vom 26.5.2026).
Wie schön, dass nun sehr viele Menschen weltweit auf die Entwicklung von und durch KI aufmerksam gemacht werden – und hoffentlich endlich auch die Politik erkennt, welch großer Handlungsbedarf besteht!
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