14 europäische Organisationen haben Forderungen an den CULT-Ausschuss des Europäischen Parlaments gerichtet.
14 europäische Organisationen, die Urheber:innen, ausübende Künstler:innen und Kulturschaffende vertreten, fordern den CULT-Ausschuss des Europäischen Parlaments und den Berichterstatter Zoltán Tarr auf, im bevorstehenden Initiativbericht „Kultur- und Kreativwirtschaft im Zeitalter der KI“ weitreichende Maßnahmen vorzuschlagen.
„Damit die Kultur- und Kreativwirtschaft in Europa florieren kann, muss die KI die Grundsätze der Genehmigung, Vergütung und Transparenz respektieren. KI-Unternehmen missbrauchen die Werke, Darbietungen und personenbezogenen Daten unserer Mitglieder, um Produkte herzustellen, die direkt und in unfairer Weise mit ihnen konkurrieren. Darüber hinaus untergraben nicht gekennzeichnete KI-Produkte unser Vertrauen in Nachrichten und Medien und bedrohen unsere kulturelle und sprachliche Vielfalt.
Wir fordern den CULT-Ausschuss nachdrücklich auf, einen ambitionierten Bericht zu verfassen, der sich für die Rechte und Interessen unserer kreativen Gemeinschaften einsetzt und sicherstellt, dass die menschliche Kreativität im Mittelpunkt der bevorstehenden KI-Strategie für die Kultur- und Kreativwirtschaft und aller künftigen Maßnahmen im Rahmen des Kulturkompasses steht.“