Freitag, 27.02.2026
Verwertungsgesellschaft reicht Klage ein
Dänische Medienbranche bringt OpenAI vor Gericht
Die dänische Verleger-Verwertungsgesellschaft DPCMO hat Klage gegen den US-Konzern OpenAI eingereicht.
Dies teilt die Organisation für kollektive Rechtemanagement der dänischen Medienunternehmen in einer Pressemitteilung vom 27. Februar 2026 mit. Vorausgegangen – so DPCMO – waren jahrelange vergebliche Bemühungen um Verhandlungsaufnahme und eine gescheiterter Mediationsversuch des dänischen Ministers für Kultur.
Hintergrunder der Klage ist; dass OpenAI seine Modelle mindestens bis zum Sommer 2024 in Werken aus dänischen Presseveröffentlichungen geschult hat. „Der Fall konzentriert sich auf die Nutzung von Inhalten aus dänischen Pressepublikationen durch OpenAI für die Entwicklung und Bereitstellung seiner Dienste für künstliche Intelligenz, insbesondere von ChatGPT, heißt es in der Pressemitteilung.
Dabei gehe es sich sowohl um die Reproduktion von Werken – die auftritt, wenn OpenAI ihre großen Sprachmodelle (LLMs) sammelt und verwendet, um Daten zu trainieren – als auch die anschließende Reproduktion und Bereitstellung von Inhalten aus dänischen Pressepublikationen durch von ChatGPT generierte Ausgaben.
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