EU: Beim Stakeholder-Dialog geht es auch um Uploadfilter

Bei den nächsten beiden Treffen des Stakeholder-Dialogs der Europäischen Kommission zur Anwendung von Artikel 17 der Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt geht es auch um Uploadfilter und Lizenzmodelle.
Die Meetings finden am 25. November und 16. Dezember 2019 in Brüssel statt. Auf der Tagesordnung stehen die beiden Punkte „Tools / Technologien, die für die Inhaltsverwaltung und zur Vermeidung von nicht autorisierten Inhalten in Content-Sharing-Diensten verwendet werden - verschiedene Tools und Technologien, die heute verwendet werden und möglicherweise zu Lizenzzwecken und zur Vermeidung von nicht autorisierten Inhalten verwendet werden“ und „aktuelle Lizenzierungspraktiken - verschiedene Lizenzierungsmodelle, die heute für die Nutzung von Inhalten in Content-Sharing-Diensten verwendet werden, und verschiedene dafür verwendete Tools“.
Ziel des Dialogs ist es, „die Standpunkte der Interessengruppen zu hören und mögliche praktische Lösungen für die Anwendung von Artikel 17 zu erörtern, einschließlich Maßnahmen, die von Anbietern von Online-Diensten für den Austausch von Inhalten im Hinblick auf nicht autorisierte Inhalte unter Berücksichtigung der Interessen aller relevanten Parteien und die Sicherheitsvorkehrungen für die Benutzer zu ergreifen sind“, heißt es auf der entsprechenden Website. „Das Ergebnis der Diskussionen wird in die Ausarbeitung der Leitlinien der Kommission zur Anwendung von Artikel 17 gemäß der Richtlinie einfließen“ (siehe News vom 29. August 2019).
Weitere Sitzungen werden Anfang 2020 organisiert. Teilnehmen am Stakeholder-Dialog wird auch die Authors Group, in der die europäischen Dachverbände der Urheberorganisationen FSE, FERA, FIA, Uni Mei, EWC, SAA, Aepo Artis, IFRRO und EJF vertreten sind (Liste der eingeladenen Stakeholder-Organisationen).

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