US-Fotografen und Google beenden Rechtsstreit

Die gegen Google klagenden US-Fotografen und bildenden Künstler und ihre Verbände haben den Rechtsstreit über Urheberrechte in Google Books durch eine Vereinbarung mit dem US-Konzern beigelegt.
Das hat die American Society of Media Photographers (ASMP) in einer Internetveröffentlichung mitgeteilt. Die Vereinbarung komme allen Seiten zugute und schließe eine Finanzierung der PLUS Coalition ein, einer Non-Profit-Organisation, die Rechteinhabern und Nutzern helfe, klar und effizient über die Rechte an den Werken zu kommunizieren, heißt es in der Pressemitteilung. „Weitere Bedingungen der Vereinbarung sind vertraulich.“
Nach dem Scheitern des Google Books Settlements hatten sich 2012 bereits fünf US-Verlage im Streit um die Buch-Suche mit Google geeinigt (siehe News vom 5. Oktober 2012). Die Klage der US-Autorenvereinigung Authors Guild gegen Google wurde hingegen im November 2013 vom zuständige US-Gericht zurückgewiesen (siehe News vom 15. November 2013).
Der Rechtsstreit um Google Books läuft bereits seit 2005, nachdem Google damit begonnen hatte, Bücher in großen Bibliotheken einzuscannen und im Internet zugänglich zu machen. Die Verbände American Society of Media Photographers, Graphic Artists Guild, PACA (Digital Media Licensing Association), North American Nature Photography Association, Professional Photographers of America, National Press Photographers Association und American Photographic Artists sowie die Künstler und Fotografen Leif Skoogfors, Al Satterwhite, Morton Beebe, Ed Kashi, John Schmelzer, Simms Taback and Gail Kuenstler Taback Living Trust, Leland Bobbé, John Francis Ficara und Dave Moser hatten ihre Klage gegen Google beim US District Court für den Southern District von New York (Case No. 10-CV-02977 (DC)) im April 2010 eingereicht. Mit der Vereinbarung ist dieser Rechtsstreit nun nach mehr als vier Jahren beendet.

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