World Copyright Day: Autoren unzufrieden mit Verlagsverträgen

33 Prozent der Autoren sind unzufrieden mit ihren Vertragsbedingungen. Das ist ein Ergebnis kommt einer Umfrage unter 1.200 Autoren, die Schriftstellerverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz anlässlich des UNESCO-Welttags des Buches und des Copyrights gemeinsam veröffentlicht haben.
Stattliche 17 Prozent der Befragten bekunden sehr große Unzufriedenheit mit den Vertragsbedingungen, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung des Verbandes Deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di, der Interessengemeinschaft (IG) österreichischer Autorinnen und Autoren und der Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS).
59 Prozent aller befragten Autorinnen und Autoren erhalten als Vergütung weniger als 10 Prozent Tantiemen. Rund jeder Dritte (33 Prozent) bekommt genau 10 Prozent Tantiemen. Über 10 Prozent bewegen sich noch im Bereich von 8Prozent, doch keiner der Befragten erhält mehr als 12 Prozent Tantiemen für die Nutzung des Hauptrechts.
Die digitale Nutzung der Werke scheint für die Verlage immer noch eine Nebenrolle zu spielen: Nur rund jeder zweite neue Vertrag enthält der Umfrage zufolge auch eine Klausel zur digitalen Nutzung. Die Umfrageergebnisse im Detail können einer pdf-Datei (376 kB) entnommen werden.

Kategorie: