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Urhebervertragsrecht

Urheber-Erklärung: Bereits über 6.000 haben unterzeichnet

Bereits über 6.000 Kreative haben die „Erklärung der UrheberInnen und KünstlerInnen: Gemeinsam für ein faires Urhebervertragsrecht!“ innerhalb von nicht einmal zwei Wochen unterzeichnet, vermeldet die Initiative Urheberrecht.

Berlinale 2016: Rote Teppiche, Diskussionen um das Urheberrecht und die Erklärung der Kreativen

George Clooneys Eröffnungsfilm „Hail Caesar“ entstand, so ist zu vermuten – im Gegensatz zu der Geschichte, die er erzählt – auf der Basis des Mustervertrags, den die Screen Actors Guild, also die Schauspielergewerkschaft, mit der Produzentenallianz von Hollywood abgeschlossen hat. Ebenso wird es sich mit den Verträgen der Coen-Brüder verhalten, die für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnen: Die Writers Guilds und die Directors Guild haben vergleichbare Verträge abgeschlossen, und neben ihnen weitere achtzig (!) Gewerkschaften.

Urhebervertragsrecht: Schriftstellerverband begrüßt Rückrufrecht

Der Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS in ver.di) hat seine Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Reform des Urhebervertragsrechts veröffentlicht und erhält große Aufmerksamkeit seitens der Buchverleger – denn es geht (auch) um das vorgesehene Rückrufrecht.

Urhebervertragsrecht: Grüner Antrag ohne Rückrufrecht

Update | Die Grüne Fraktion will einen eigenen Antrag zur Reform des Urhebervertragsrechts in den Bundestag einbringen. Vorab wurde er in einem Blog der Zeitschrift Cicero veröffentlicht.

Vergütungsregeln Bild: Westdeutsche Zeitung muss 40.000 Euro zahlen

Über 40.000 Euro netto an Fotohonoraren plus Zinsen muss der Verlag der Westdeutschen Zeitung bzw. ein ausgegliedertes Tochterunternehmen einem Bildjournalisten nachzahlen, hat das Landgericht Düsseldorf auf Grundlage der Gemeinsamen Vergütungsregeln für Bildhonorare an Tageszeitungen entschieden.

BFFS: "Justizminister stärkt Kreativen den Rücken"

Auf einer Veranstaltung des Schauspielerverbandes BFFS während der Berlinale hat Bundesjustizminister Heiko Maas deutlich gemacht, dass er zentrale Punkte seines Reformvorhabens für das Urhebervertragsrecht, „etwa Auskunftsanspruch über die Nutzung der Werke oder Verbandsklagerecht, durchboxen will“.

Filmplakat „Fair Play – Spiel um Dein Leben“

Vergleichsvorschlag: 700.000 Euro für "Boot"-Chef-Kameramann

Seit fast einem Jahrzehnt versucht der Chef-Kameramann des Filmklassikers „Das Boot“,Jost Vacano, eine nachträgliche Umsatzbeteiligung an dem Welterfolg vor Gericht durchzusetzen. Das Landgericht München I nun beiden Parteien einen Vergleichsvorschlag unterbreitet: 699.500 Euro.

Erklärung: Gemeinsam für ein faires Urhebervertragsrecht!

„Es wird höchste Zeit, dass im Urhebervertragsrecht endlich die Instrumente gestärkt werden, die zum fairen Ausgleich der Interessen aller Beteiligter und damit zur Stärkung der Position der UrheberInnen und KünstlerInnen führen. Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zum Urhebervertragsrecht bildet hierfür eine sehr gute Grundlage“, heißt es in der „Erklärung der UrheberInnen und KünstlerInnen: Gemeinsam für ein faires Urhebervertragsrecht!“.

IO-Kampagne: "Happy birthday Urheberrecht!"

Im Januar 1966 ist das deutsche Urheberrechtsgesetz in Kraft getreten. Zum 50. Geburtstag sagt die Illustratoren Organisation (IO) „Happy birthday Urheberrecht!“ Und hat eine bundesweiten Kampagne „Wir sind Urheber“ gestartet. Weiterer aktueller Anlass: die Reform des Urhebervertragsrechts.

Kampagne „Wir sind Urheber“ der Illustratoren Organisation

Urhebervertragsrecht: Diskussion mit Justizminister Maas

Der Referentenentwurf des Bundesjustizministers zur Reform des Urhebervertragsrechts stärkt die Position der Urheber und ausübenden Künstler. Rechteverwerter wie TV-Sender oder Verlage kritisieren ihn. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Bundesverbands Schauspiel, hat der Heiko Maas zu einem Gespräch im Rahmen der Berlinale eingeladen.

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