RSS - Europäische Union abonnieren

Europäische Union

EU-Abgeordneter Köster: Online-Gewinne an Kreative umverteilen

Dietmar Köster, SPD-Abgeordneter im Europäischen Parlament, hat auf der jährlichen Kulturkonferenz der Musikindustrie dafür plädiert, Teile der Gewinne der großen Internet-Plattformen wie Google und Facebook zugunsten der Kreativen umzuverteilen und etwa über Verwertungsgesellschaften auszuschütten.

EU-Presseverleger: Verlagsbeteiligung - ohne Leistungsschutz?

Update | Die europäischen Zeitungs- und Zeitschriftenverlegerverbänden EMMA, ENPA, EPC und NME haben den Start einer Konsultation der EU-Kommission zur Rolle der Verleger in der urheberrechtlichen Wertschöpfungskette begrüßt. Die Presseverleger müssten „endlich in die seit langem bestehenden Kataloge der Rechteinhaber des EU-Urheberrechts aufgenommen werden.“

EU-Konsultation zu Verlagsschutzrechten und Panoramafreiheit

Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation über die Rolle der Verlage in der urheberrechtlichen Wertschöpfungskette, einschließlich der möglichen Einführung von verwandten Schutzrechten für Verleger, sowie zur „Panorama-Ausnahme“ gestartet.

IPRED 2: Öffentliche EU-Konsultation läuft bis Mitte April

Update | Am 13. Januar 2016 hatte die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation über die Bewertung und Modernisierung des Rechtsrahmens für die Durchsetzung der Rechte an geistigem Eigentum (IPR) gestartet. Sie läuft bis zum 15. April 2016.

GESAC-Studie zum "Wertetransfer" im Internet

Das Problem wird seit Jahren in der Kultur- und Kreativbranche heiß diskutiert: Im Internet verdienen Onlinedienste (heute „Intermediäre“ genannt) Milliarden mit kulturellen Inhalten, ohne dass von den Riesengewinnen ein Cent bei den Kreativen und ihren Verwertern ankommt. Nun hat die GESAC eine Roland-Berger-Studie vorgelegt, die „Wertefluss“ („transfer of value“) im Internet genauer analysiert.

Die neue GESAC-Broschüre „Use of cultural content online: from transfer of value to a fair ecosystem“

Maas und Grütters starten EU-Initiative für Verlegerbeteiligung

In einem Schreiben an EU-Kommissar Günther Oettinger haben sich Bundesjustizminister Heiko Maas und Kulturstaatsministerin Monika Grütters dafür ausgesprochen, Verleger auch weiterhin an gesetzlichen Vergütungsansprüchen der Urheber zu beteiligen. Sie schlagen dafür eine Ergänzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie vor, teilte das Bundesjustizministerium mit.

83 EP-Abgeordnete gegen Presse-Leistungsschutzrecht

Auf Initiative Julia Redas haben 83 Abgeordnete des Europäischen Parlaments aus sechs Fraktionen die EU-Kommission aufgefordert, jegliche Bemühungen einzustellen, ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger auf EU-Ebene einzuführen.

Berlinale: EU-Kommissar Oettinger traf Urheber und Künstler

Auch in diesem Jahr traf sich EU-Kommissar Oettinger anlässlich der Berlinale mit Künstlern und Urhebern: in einem ausführlichen Gespräch verkündete Günther Oettinger, dass es sein erklärtes Ziel sei, „die kreative Zukunft zu stabilisieren“. Er sprach sich ausdrücklich dafür aus, dass der „Eigentumsbegriff für Geistige Arbeit auch im Internet scharf definiert werden muss“.

Die Teilnehmenden im Anschluss an das Gespräch (von links):  Prof. Dr. Enjott Schneider (Komponist), Julia Beerhold (Schauspielerin und Sängerin), EU-Kommissar Günther Oettinger, Micki Meuser (Komponist und Musikproduzent), Nina George (Schriftstellerin und Journalistin), Jochen Greve (Drehbuchautor), Peter Carpentier (Regisseur und Drehbuchautor) und Frank Michael Zeidler (Freischaffender Künstler und Autor). – © Gezett / Initiative Urheberrecht

Urheberrechtsabgaben: Internationaler Bericht veröffentlicht

Eine neue Ausgabe der „Internationalen Umfrage über Text- und Bild- Urheberrechtsabgaben ist jetzt verfügbar. Der Bericht 2015 „International Survey on Text and Image Copyright Levies“ wurde gemeinsam von der UN-Weltorganisation für Geistiges Eigentum, WIPO, und dem internationalen Dachverband der Verwertungsgesellschaften, IFRRO, veröffentlicht.

International Survey of Text and Image Copyright Levies

CETA: Kulturrat fordert Klarheit über Ratifizierung

Wirtschaftsminister Gabriel muss klarstellen, dass CETA, das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, auch dem Deutschen Bundestag zur Ratifizierung vorgelegt werden muss. Dazu hat der Deutsche Kulturrat den SPD-Vizekanzler aufgefordert.
Hintergrund der Forderung, seien in Brüssel kursierende Gerüchte, dass die EU-Kommission plant, das Freihandelsabkommen als reines Handelsabkommen zu betrachten. Das würde bedeuten, dass das CETA-Abkommen nur vom Europäischen Parlament und Europäischen Rat ratifiziert werden müsste und die Parlamente der EU-Mitgliedstaaten nicht beteiligt würden.

Seiten