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Aktuelles

Urheber-Erklärung: Bereits über 6.000 haben unterzeichnet

Bereits über 6.000 Kreative haben die „Erklärung der UrheberInnen und KünstlerInnen: Gemeinsam für ein faires Urhebervertragsrecht!“ innerhalb von nicht einmal zwei Wochen unterzeichnet, vermeldet die Initiative Urheberrecht.

Berlinale 2016: Rote Teppiche, Diskussionen um das Urheberrecht und die Erklärung der Kreativen

George Clooneys Eröffnungsfilm „Hail Caesar“ entstand, so ist zu vermuten – im Gegensatz zu der Geschichte, die er erzählt – auf der Basis des Mustervertrags, den die Screen Actors Guild, also die Schauspielergewerkschaft, mit der Produzentenallianz von Hollywood abgeschlossen hat. Ebenso wird es sich mit den Verträgen der Coen-Brüder verhalten, die für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnen: Die Writers Guilds und die Directors Guild haben vergleichbare Verträge abgeschlossen, und neben ihnen weitere achtzig (!) Gewerkschaften.

Maas und Grütters starten EU-Initiative für Verlegerbeteiligung

In einem Schreiben an EU-Kommissar Günther Oettinger haben sich Bundesjustizminister Heiko Maas und Kulturstaatsministerin Monika Grütters dafür ausgesprochen, Verleger auch weiterhin an gesetzlichen Vergütungsansprüchen der Urheber zu beteiligen. Sie schlagen dafür eine Ergänzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie vor, teilte das Bundesjustizministerium mit.

Urhebervertragsrecht: Schriftstellerverband begrüßt Rückrufrecht

Der Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS in ver.di) hat seine Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Reform des Urhebervertragsrechts veröffentlicht und erhält große Aufmerksamkeit seitens der Buchverleger – denn es geht (auch) um das vorgesehene Rückrufrecht.

VGG-Anhörung: Kontroverse der Sachverständigen

Bei einer öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz zum Gesetzentwurf für ein Verwertungsgesellschaftengesetz (VGG) am 17. Februar 2017 „sind unterschiedliche Interessen deutlich zutage getreten.“

Urhebervertragsrecht: Grüner Antrag ohne Rückrufrecht

Update | Die Grüne Fraktion will einen eigenen Antrag zur Reform des Urhebervertragsrechts in den Bundestag einbringen. Vorab wurde er in einem Blog der Zeitschrift Cicero veröffentlicht.

BFFS: "Justizminister stärkt Kreativen den Rücken"

Auf einer Veranstaltung des Schauspielerverbandes BFFS während der Berlinale hat Bundesjustizminister Heiko Maas deutlich gemacht, dass er zentrale Punkte seines Reformvorhabens für das Urhebervertragsrecht, „etwa Auskunftsanspruch über die Nutzung der Werke oder Verbandsklagerecht, durchboxen will“.

Filmplakat „Fair Play – Spiel um Dein Leben“

CETA: Kulturrat fordert Klarheit über Ratifizierung

Wirtschaftsminister Gabriel muss klarstellen, dass CETA, das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, auch dem Deutschen Bundestag zur Ratifizierung vorgelegt werden muss. Dazu hat der Deutsche Kulturrat den SPD-Vizekanzler aufgefordert.
Hintergrund der Forderung, seien in Brüssel kursierende Gerüchte, dass die EU-Kommission plant, das Freihandelsabkommen als reines Handelsabkommen zu betrachten. Das würde bedeuten, dass das CETA-Abkommen nur vom Europäischen Parlament und Europäischen Rat ratifiziert werden müsste und die Parlamente der EU-Mitgliedstaaten nicht beteiligt würden.

Öffentliche Anhörung zum VGG: Initiative Urheberrecht dabei

Mit dem Gesetzentwurf für ein Verwertungsgesellschaftengesetz (VGG) befasst sich der Rechtsausschuss des Bundestages am 17. Februar 2016 in einer öffentlichen Anhörung. Jetzt wurde mit der Tagesordnung die Liste der elf Sachverständigen veröffentlicht. Zur Anhörung hat die Initiative Urheberrecht ihre Stellungnahme zum VGG-Entwurf aktualisiert.

Erklärung: Gemeinsam für ein faires Urhebervertragsrecht!

„Es wird höchste Zeit, dass im Urhebervertragsrecht endlich die Instrumente gestärkt werden, die zum fairen Ausgleich der Interessen aller Beteiligter und damit zur Stärkung der Position der UrheberInnen und KünstlerInnen führen. Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zum Urhebervertragsrecht bildet hierfür eine sehr gute Grundlage“, heißt es in der „Erklärung der UrheberInnen und KünstlerInnen: Gemeinsam für ein faires Urhebervertragsrecht!“.

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