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Aktuelle Positionen

Verlegerbeteiligung: Das Urteil von Luxemburg

von Gerhard Pfennig | Am 12. November 2015 hat der Gerichtshof der Europäischen Union in der Sache „Reprobel“ entschieden, dass die Firma Hewlett-Packard der belgischen Reprografie-Verwertungsgesellschaft Reprobel nur 50 Prozent der geforderten Summe an Urheberechtsabgaben für den Verkauf von Fotokopier- und Vervielfältigungsgeräten schuldet (siehe News vom 12. November 2015).

TTIP: Spielt das Urheberrecht wirklich keine Rolle?

von Gerhard Pfennig | Die große TTIP-Demonstration vom 10. Oktober hat der Bürgerbewegung, die dem Verhandlungsprozess des Freihandelsvertrags zunehmend kritisch gegenübersteht, ein großes Medienecho verschafft, das erstmals auch die Beteiligung vieler Kulturschaffender und Kulturorganisationen hervorhob. Anlass genug, einen Blick auf den Sachstand in Bezug auf Kultur, Medien und Urheberrecht zu werfen.

Urhebervertragsrecht: Initiative nimmt Stellung zum Referentenentwurf

Die Initiative Urheberrecht hat eine vorläufige Stellungnahme zum Referentenentwurf für die Reform des Urhebervertragsrechts an das Bundesjustizministerium übermittelt,
nachdem das BMJV seinen Entwurf veröffentlicht hat.

1. und 2. Dezember 2015: Konferenz "Die Zukunft des Urheberrechts"

„Die Zukunft des Urheberrechts – 50 Jahre Urheberrecht in Deutschland“ ist der Titel einer internationalen Konferenz, zu der die Initiative Urheberrecht in Kooperation mit dem Institut für Urheber- und Medienrecht am 1. und 2. Dezember 2015 nach Berlin in die Akademie der Künste einlädt. Anmeldungen sind ab sofort auf der Website zukunftskonferenz-urheberrecht.de möglich. Sie informiert auch aktuell über Programm und Referenten/innen.

Kommentar: Wer hat Angst vor dem Gesetz zum Kulturgutschutz?

von Gerhard Pfennig | Update | Man reibt sich verwundert die Augen: Monika Grütters, bis vor kurzem der Darling der Kunstszene, zumal seit sie im Handstreich zur Freude der Berliner Sammler, Museumsleute und Kunstfreunde einen 200 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau für die Neue Nationalgalerie durchgesetzt hat, ist in kürzester Zeit zur Adressatin giftiger bis beleidigender Stellungnahmen und Sammelbriefe von Kunsthändlern, Sammlern, Künstlern und vielen geworden, die bis heute von großzügigen Stiftungs- und Erbschaftssteuervermeidungsgesetzen und freundlich

Ini Urheberrecht zum Referentenentwurf Urhebervertragsrecht

Einen Referentenentwurf für ein „Gesetz zur verbesserten Durchsetzung des Anspruchs der Urheber und ausübenden Künstler auf angemessene Vergütung“ hat das Bundesjustizministerium erstellt und wesentliche Ansätze der Reform des Urhebervertragsrechts mitgeteilt (siehe News vom 11. September 2015). Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht, nimmt dazu Stellung:

Neues VG-Gesetz: Initiative Urheberrecht nimmt Stellung

Die Initiative Urheberrecht hat ihre Stellungnahme zum Entwurf für ein Verwertungsgesellschaftengesetz (VGG) beim Justizministerium eingereicht.

Kommentar: Wer hat Angst vor dem Gesetz zum Kulturgutschutz?

von Gerhard Pfennig | Man reibt sich verwundert die Augen: Monika Grütters, bis vor kurzem der Darling der Kunstszene, zumal seit sie im Handstreich zur Freude der Berliner Sammler, Museumsleute und Kunstfreunde einen 200 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau für die Neue Nationalgalerie durchgesetzt hat, ist in kürzester Zeit zur Adressatin giftiger bis beleidigender Sammelbriefe von Kunsthändlern, Sammlern und vielen geworden, die bis heute von großzügigen Stiftungs- und Erbschaftssteuervermeidungsgesetzen und freundlicher zumal bundesstaatlicher Kunstförderung profitierten.

Urheberrechtsbericht des Europaparlaments – eine erste Analyse

Am 9. Juli 2015 stimmte das Europaparlament abschließend über den Bericht des Rechtsausschusses über notwendige Reformen des Urheberrechts ab. Eine erste Analyse des Beschlusses von Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht.

Europaparlament beschließt Bericht zur Evaluation des Urheberrechts

Kommentar von Gerhard Pfennig: Wem nützt die Panoramafreiheit?

Die Piratin in der Grünen-Fraktion des Europaparlaments, Julia Reda, hatte auf Anregung ihrer Freunde von Wikimedia in ihrem Berichtsentwurf des Rechtsausschusses des Europäischen Parlaments zum Reformbedarf im Urheberrecht die europaweite Einführung der in einigen Mitgliedsstaaten der EU nicht geltenden „Panoramafreiheit“ vorgeschlagen.

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