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"Gratismentalität nicht hinnehmen"

Kulturstaatsminister Bernd Nemann betont im Interview mit "Welt Online" von ihm könnten Urheber erwarten, dass er sich für sie einsetzt und er will, "dass auch unter digitalen Bedingungen das geistige Eigentum so gut wie möglich geschützt wird".

Zum Interview

„Piraten-Mentalität“ bei ARD und ZDF

Die AG Dokumentarfilm (AG DOK) sieht in der Vertragspraxis der öffentlich-rechtlichen Sender eine „Piraten-Mentalität bei ARD und ZDF“. In einem Schreiben an die Ministerpräsidenten der Bundesländer beklagen die Filmer, dass - entgegen der Zusage der Länderchefs aus 2008 - die Vertragsbedingungen im Dokumentarfilmbereich nach wie vor weder fair noch angemessen seien.

Presse-Erklärung der AG DOK

BGH-Entscheidung gegen freie Journalisten

Die Honorarbedingungen 2007 der Axel Springer AG verstoßen nach Ansicht des Bundesgerichtshofs (BGH) zwar in wesentlichen Teilen gegen das Urheberrecht, erlaubt bleibt aber, sie zu zwingen, alle Nutzungsrechte beim Verlag abliefern zu müssen. Der DJV und die dju in ver.di bedauern dies in einer gemeinsamen Presseerklärung und fordern vom Gesetzgeber eine Augenhöhe der Vertragsparteien herzustellen.

Gesetzentwurf der Links-Fraktion zum Urhebervertragsrecht

Die Bundestagsfraktion der Linken hat einen Gesetzentwurf zum Urhebervertragsrecht erarbeitet.

Aufruf: Für kulturelle Vielfalt im Internet

Damit das Urheberecht nicht ausgehöhlt wird und auch in Zukunft das Recht der Urheberinnen und Urheber bleibt, hat der Deutsche Kulturrat den Aufruf "Für kulturelle Vielfalt im Internet" gestartet. Die Unterzeichner sollen deutlich machen, dass kulturelle Vielfalt im Internet jeden angeht. - Nachtrag: Bis Anfang Dezember 2012 hatten knapp 3.300 Menschen den Aufruf unterzeichnet.

Aufruf "Wir sind die Urheber!" attackiert

Mit einem Aufruf "Wir sind die Urheber! Gegen den Diebstahl geistigen Eigentums" haben sich in der Wochenzeitung "Zeit" 100 Autorinnen und Künstler für die Stärkung des Urheberrechts ausgesprochen. Auf der Internet-Seite www.wir-sind-die-Urheber.de haben sich inzwischen Tausende diesen Forderungen angeschlossen. Die Unterschriftenaktion läuft weiter.

Respekt vor der kreativen Leistung!

Die Initiative Urheberrecht hat zum Internationalen Tag des Urheberrechts mehr Respekt vor der kreativen Leistung gefordert. In der aktuellen Debatte zum Urheberrecht in der so genannten digitalen Gesellschaft werden Vorschläge unterbreitet, die nach Ansicht der Initiative Rechte von Urhebern und ausübenden Künstlern beschneiden zugunsten vermeintlicher Interessen der Nutzer, vor allem aber im Interesse der Internetwirtschaft.

VDD-Podcast: Pim Richter zum "Kampf ums Urheberrecht"

Seit Sven Regners denkwürdigem Wutausbruch im Bayerischen Rundfunk scheint man sich in der Debatte ums Urheberrecht von Ferne an die zu erinnern, um die es geht, nämlich die Urheber. Pim Richter war Feder führend beim offenen Brief der 51 Tatort-Autoren an die Netzgemeinde und die Parteien. Der Text fand viel Beachtung in den Medien, rief aber auch massenhaft wütende Reaktionen hervor. <--break->

Sven Regeners Wut-Rede

Sven Regeners Wut-Rede "Eine Gesellschaft, die so mit ihren Künstlern umgeht, ist nichts wert".
Link zum Video: http://t.co/4ZhPtyvJ

Mehr Respekt für die Urheber!

Das war das Motto einer Veranstaltung, zu der die Initiative Urheberrecht und die Deutsche Literaturkonferenz gemeinsam eingeladen hatten. Kerstin Hensel, Sprecherin der Deutschen Literaturkonferenz, begrüßte die über 150 Gäste aus Musik, Kunst, Film, Literatur und weiteren Bereichen der deutschen Kreativwirtschaft sowie aus der Politik, die der Einladung in die Landesvertretung Sachsen-Anhalt gefolgt waren.

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