BDZV kündigt Gemeinsame Vergütungsregeln Tageszeitungen

Update | Update | Einen Tag bevor die Reform des Urhebervertragsrechts am 1. März 2017 in Kraft treten hat der BDZV die Gemeinsame Vergütungsregeln Tageszeitungen gekündigt (siehe News vom 1. März 2017).

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di haben das Inkrafttreten der Gemeinsamen Vergütungsregeln für freie Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen als wichtigen Schritt in die richtige Richtung begrüßt.
Erst kurz vor Ablauf der Widerspruchsfrist war vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) eine Zustimmung zum Verhandlungsergebnis mitgeteilt worden. Mit den Vergütungsregeln wurden verbindliche Grundlagen für die angemessene Honorierung von Freien an Tageszeitungen geschaffen.
DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken sagte: „Die über sechsjährigen Verhandlungen haben sich gelohnt. Die gemeinsamen Vergütungsregeln sind ein wichtiger Schritt zur Sicherung der materiellen Basis freier Journalisten." Ver.di-Vize Frank Werneke erklärte: „Die jetzt festgelegten Vergütungsregeln können für viele Freie an Tageszeitungen Verbesserungen bei Honoraren und Verwertung eigener Artikel bringen. Wir werden mit Kraft daran arbeiten, dass dieses Regelwerk nun auch praktisch umgesetzt wird. Denn die Vergütungsregeln schaffen Mindeststandards, die notfalls auch rechtlich durchsetzbar sind."
Beide Gewerkschaften haben die freien Journalisten dazu aufgerufen, die vereinbarten Honorare in jedem Fall geltend zu machen. Dumpinghonorare müssten der Vergangenheit angehören. Durch die Vergütungsregeln wird keiner daran gehindert, bessere Honorare und günstigere Vertragsbedingungen zu vereinbaren. Die Vergütungsregeln schafften Rechtssicherheit. Gerichte könnten von ihnen nicht zu Lasten der Urheber abweichen.
Die Honorarhöhen sind für Textbeiträge gestaffelt nach der Auflage der Zeitung und unterteilt in journalistische Gattungen. Die Gemeinsamen Vergütungsregeln im Download findet gibt es beim DJV und bei der dju in ver.di. Zur Umsetzung der Vergütungsregeln haben beide Gewerkschaften gemeinsam eine Website „Faire Zeitungshonorare” eingerichtet.

Schlichtungsergebnis für Fotohonorare
Haupt-Reiter

Ansicht(aktiver Reiter)
Bearbeiten
Konvertieren

Inhalt duplizieren

Donnerstag, 7. Februar 2013

Mit einem Schlichterspruch endet vorläufig das jahrelange Ringen um faire Honorare der freien Journalisten für Bildbeiträge in Tageszeitungen.
Die Schlichtungsstelle Fotohonorare hat nach zehn Monaten und sechs Verhandlungen am 1. Februar 2013 einem Einigungsvorschlag zugestimmt, der von den Journalistengewerkschaften DJV und dju in ver.di veröffentlicht und zur Diskussion gestellt wurde.
Das Schlichtungsergebnis soll die 2010 in Kraft getretenen Vergütungsregeln für hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen ergänzen, bei denen keine Einigung über das Mindestniveau von Bildhonoraren erreicht werden konnte. Beide Seiten – Journalistengewerkschaften und der Tageszeitungsverlegerverband BDZV – haben jetzt drei Monate lang Zeit, dem Schlichtungsspruch zuzustimmen.

http://www.urheber.info/positionen/2013-02-07_schlichtungsergebnis-fuer-...

Links-Fraktion bringt Gesetzentwurf in Bundestag ein
Freitag, 19. Oktober 2012
Die Fraktion der Linken hat einen Gesetzentwurf zum Urhebervertragsrecht in den Bundestag eingebracht.
Fünf Abgeordnete der linken Bundestagsfraktion hatten Ende Mai 2012 einen Arbeitsentwurf zur Diskussion gestellt (siehe News vom 29. Mai 2012). „Es wird Zeit, dass das Urhebervertragsrecht durchsetzungsfest ausgestaltet wird”, hatte die Bundestagsabgeordnete Petra Sitte auf ihrer Webseite dazu erklärt.
Längst nicht alle in der Diskussion gemachten Vorschläge wurden von der Linksfraktion übernommen. Dies begründet die Partei in einem ins Netz gestellten Papier „DIE LINKE antwortet ihren Kritikern” vom 17. Oktober 2012. Parallel hat sie die endgültige Fassung ihres Gesetzentwurfs in den Bundestag eingebracht.

http://www.urheber.info/positionen/2012-10-19_links-fraktion-bringt-gese...

BGH-Entscheidung gegen freie Journalisten
Haupt-Reiter
• Ansicht(aktiver Reiter)
• Bearbeiten
• Konvertieren
• Inhalt duplizieren
Donnerstag, 31. Mai 2012
Die Honorarbedingungen 2007 der Axel Springer AG verstoßen nach Ansicht des Bundesgerichtshofs (BGH) zwar in wesentlichen Teilen gegen das Urheberrecht, erlaubt bleibt aber, sie zu zwingen, alle Nutzungsrechte beim Verlag abliefern zu müssen. Der DJV und die dju in ver.di bedauern dies in einer gemeinsamen Presseerklärung und fordern vom Gesetzgeber eine Augenhöhe der Vertragsparteien herzustellen.
• Presseerklärung der Journalistengewerkschaften auf dem DJV-Server
• Presseerklärung der Journalistengewerkschaften auf dem ver.di-Server
• BGH-Pressemitteilung zum Urteil
http://www.urheber.info/positionen/2012-05-31_bgh-entscheidung-gegen-fre...

http://www.urheber.info/positionen/2012-05-31_bgh-entscheidung-gegen-fre...

Kategorie: