1. und 2. Dezember 2015: Zukunftskonferenz Urheberrecht

In wenigen Tagen, am 1. und 2. Dezember 2015, wird die Akademie der Künste am Pariser Platz Mittelpunkt der aktuellen Debatte über das Urheberrecht in Deutschland und Europa. Die Initiative Urheberrecht hat angesichts des 50. Jahrestages des Inkrafttretens des Urheberrechtsgesetzes in Deutschland Akteure aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Kultur eingeladen, um tragfähige Perspektiven für das nationale, europäische und globale Urheberecht für die nahe, aber auch mittel- und längerfristige Zukunft zu formulieren.
Eröffnet wird die Konferenz unter der Überschrift „Die Zukunft des Urheberrechts” am Dienstagvormittag, 1. Dezember, mit Keynotes von Bundesjustizminister Heiko Maas (9.30 Uhr) und EU-Kommissar Günther Oettinger (10.15 Uhr). Am zweiten Konferenztag, am Mittwoch, 2. Dezember, hält Kulturstaatsministerin Prof. Dr. Monika Grütters (11 Uhr) die politische Keynote. Mit MdB Renate Künast, Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag, und Prof. Dr. Dietmar Köster, Mitglied des Rechtsausschusses des Europäischen Parlaments, sowie Jean Philippe Mochon, französisches Ministerium für Kultur und Kommunikation, unterstreichen weitere hochkarätige PolitikerInnen die hohe politische Dimension der Konferenz.
Als SprecherInnen haben Kulturschaffende wie die Schauspielerin Iris Berben, der Jurist und Drehbuchautor („Sophie Scholl – die letzten Tage”, „Elser – Er hätte die Welt verändert”) Prof. Dr. Fred Breinersdorfer, die Schriftstellerin und PEN-Präsidiumsbeirätin Nina George, die Komponisten John Groves, Matthias Hornschuh und Prof. Dr. Enjott Schneider und der Grafiker und Rechtsanwalt Prof. Klaus Staeck sowie VertreterInnen der Kulturwirtschaft wie Prof. Dieter Gorny, Präsident des Bundesverbands Musikindustrie, Prof. Dr. h.c. Bernd Neumann, Staatsminister a.D. und Präsident der Filmförderungsanstalt, oder Peter-Christoph Weber, Justitiar des ZDF, zugesagt. Aus Frankreich kommt Richard Malka, Comicautor und Justitiar der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, aus London die Autorin und Journalistin Joan Smith.
Hochkarätige RechtswissenschaftlerInnen wie Prof. Dr. Jürgen Becker, Mitglied des Vorstands des Instituts für Urheber- und Medienrecht, Prof. Dr. Matthias Leistner, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Prof. Dr. Eva Inés Obergfell, Humboldt-Universität Berlin, Prof. Dr. Alexander Peukert, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht, Prof. Dr. Karl Riesenhuber, Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Gerald Spindler, Universität Göttingen oder Prof. Dr. Andreas L. Paulus, Richter am Bundesverfassungsgericht, geben juristischen Input.
Die Konferenz wird veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Urheber- und Medienrecht. Das vollständige Kongressprogramm und Informationen zu allen Referenten ist online unter zukunftskonferenz-urheberrecht.de. Die Konferenz ist, insbesondere am 2. Tag, international ausgerichtet, Simultanübersetzung wird angeboten. Die Konferenz ist bereits ausgebucht.

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